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Janowsky
Alexander
Fibonacci
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Fibonacci-Spiralstrukturen
In diesem Projekt werden architektonische Kategorien wie Form, Funktion und Konstruktion durch die Fibonacci-Reihe und die daraus entwickelte geometrische Struktur beschrieben und ins Verhältnis gesetzt.
Das Projekt ist im Medienhafen Düsseldorf situiert.


Aus der Standortanalyse entstand die Überlegung, eine urbane Durchmischung der Nutzungen in einer vertikalen Struktur, einem Hochhaus, zu entwickeln. Der Versuch, öffentliche Funktionen auf der einen Seite und private Nutzungen wie Wohnen und Arbeiten auf der anderen Seite räumlich in Relation zu setzen, führte zu einer theoretischen Auseinandersetzung mit Ordnungsprinzipien und in weitere Folge über das Themengebiet der Bionik zur Fibonacci-Reihe.

0·1·1·2·3·5·8·13·21·34·55·89·144·233·377·610·987·1597...
Fn=Fn-1+Fn-2; F0=0, F1=1

Dieser Algorithmus bildet die Grundlage für die geometrische Struktur, die ein räumliches Ordnungssystem bildet. Dieses erlaubt sowohl Form als auch Funktion und Konstruktion zu integrieren. Der analytische Ansatz schließt willkürliche Entwurfsentscheidungen aus. Der strukturgenerierende Prozess wird nicht mit der Architektur gleichgesetzt. Die Fibonacci-Reihe bildet die untergeordnete Struktur. Im Projekt werden sämtliche funktionale Zusammenhänge wie die Anordnung der öffentlichen und privaten Nutzungen oder das Erschließungssystem durch das Ordnungssystem exakt festlegbar. Strukturpunkte bestimmen die Hülle und somit die Form. Die Fibonacci-Reihe steht in direktem mathematischen Zusammenhang mit dem Goldenen Schnitt. Jeder statische Knotenpunkt ist in die Struktur einschreibbar, wodurch das konstruktive System exakt definiert ist.
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